Über mich

Tagesmutter Feldmoching Kinderkrippe München Nord Portrait Erzieherin

1979 geboren, wohne ich die meiste Zeit bisher in München.

Ich liebe die münchner Lebensart und Internationalität, Biergärten, die Isar und hier im Norden die nahen Wälder und Wiesen. Und dann ein gutes Buch in einem gemütlichen Café.. so vergeht ein Tag wie im Fluge.

 

Mein Mann und ich haben drei Jungs, die inzwischen richtig groß werden. Sie gehen auf Ganztagsschulen, weshalb sie mit Ihrem Kind eher wenig Kontakt haben werden. Insofern spreche ich von den Igelkindern auch eher von einem kleinen Kindergarten, als einer klassischen Tagesmutter Einrichtung: Ich bin pädagogische Fachkraft und arbeitete bisher in Krippe oder Kindergarten als Gruppenleitung bzw. stellvertretende Einrichtungsleitung. Selbstverständlich sind die Igelkinder ein sehr familiäres Umfeld für Ihr Kind. Jedoch vereine ich auch klassische Krippenelemente und Kindergartenangebote in meinem Alltag wie Entwicklungsdokumentation und Elterngespräche, Projekte, vielfältige Angebote und Qualitätssicherung.

 

Bisher habe ich mich in Elterninitiativen sehr wohl gefühlt und die ressourcenorientierte und begleitende Zusammenarbeit mit Ihnen als Familie liegt mir am Herzen. Ich verwende viel Zeit darauf. Schließlich bin ich selber Mama und durfte meine Jungs bisher schon in den unterschiedlichsten Entwicklungsschritten begleiten.

 

Dazu gehört es, dass wir uns anfangs sehr genau über unsere Vorstellungen unterhalten, wie Kinder "aufzuziehen" sind;) Selbstverständlich finden Sie dazu so viele Meinungen wie Menschen. Meine persönliche ist, dass Kinder erst einmal einen sehr sicheren Hafen der ersten Lebensjahre brauchen, bevor wir irgendwelche Ansprüche an sie stellen sollten. Dass Kinder viel Zeit verdienen, um sich entfalten zu dürfen. Wir brauchen dafür Geduld, Humor, Gelassenheit, Wissen um die Entwicklungsschritte und die Fähigkeit, uns auch selbst Fehler einzugestehen. Andererseits fordere ich auch durchaus Respekt von den Kindern ein und sage Ihnen klar, wo meine individuellen Grenzen erreicht sind. So helfe ich den Kindern vielleicht auch, ihre eigenen Grenzen zu spüren und angemessen artikulieren zu können. Denn ein wichtiger Entwicklungschritt des Kindergartenalters ist es auch, andere Menschen in ihren persönlichen Bedürfnissen akzeptieren zu lernen. Das hat wenig mit Spaß zu tun, sondern ist harte Arbeit. Denn Grenzen einhalten kann nur, wer Grenzen erkennt, also Bedürfnisse und Gefühle spüren und einordnen kann und darf und weiß, dass jedes Bedürfnis erstmal 'okay' ist.

 

Ich glaube, dass wir so hoffentlich empathische und liebevolle Begleiter sehr junger Menschen sein können. Ich jedenfalls liebe meinen Beruf - den schönsten der Welt!

 

Sehr gerne improvisiere ich mit Kindern, verändere alte Pläne, koche spontan eine Gemüsesuppe, weil wir gerade Lust dazu haben oder dichte ein Quatsch-Lied um. Wenn Sie Pech haben, können Sie mich dann dazu falsch auf der Gitarre spielen hören.. Ich singe gern, erfinde gerne kleine Geschichten, die ich für die Kinder als Schoßtheater inszeniere oder auch nicht und wir basteln neue Figuren dafür. All das machen wir draußen an unseren Lieblingsplätzen. Wir kennen für die warmen Monate einen kleinen Bach, den wir häufig besuchen und Wiesen, an denen duftende Blumen und Raps wächst, um Sträuße zu pflücken. Wir haben draußen Kletterbäume, einen Zwergenwald mit unglaublih schönen Kletterwurzeln und im Winter einen Rodelhang. Manchmal sind wir so ergriffen von der Schönheit der Blätter, die im Wind an den Bäumen spielen, dass wir uns einfach ins Gras legen und.. die Autobahn genießen?

 

Nichts ist perfekt. Aber meistens ist es bei uns ziemlich lustig

 


 

 

 

 

 

 

 

'When too perfect, lieber Gott böse'

Nam June Paik