Im empfehlenswerten Buch „Das Trauma in dir. Wie der Körper den Schrecken festhält und wie wir heilen können“ beschreibt Bessel van der Kolk eindrucksvoll die Verbindung zwischen Geist und Körper bei Traumatisierungen. Van der Kolk gilt als einer der bekanntesten Traumaforscher und ist sich sicher: Es gibt nicht "die eine“ Traumatherapie, sondern viele Verfahren und Methoden für unterschiedliche Menschen, Symptome und Situationen. Jeder Ansatz sollte aber ganzheitlich und damit auf jeden Fall auch körperbezogenen sein.
Florian Fertl und Christine Trompka bieten verschiedene körperorientierte Verfahren an, um im eigenen Körper wieder vertrauensvoll ankommen zu können. Sie haben in ihren Ausbildungen einen Schatz an Wissen zum Thema Körper erarbeitet, den sie gerne teilen möchten.
Florian Fertl ist langjähriger Lehrer für Hatha Yoga und Yin Yoga (Helga Baumgartner). Sein spezielles Interesse gilt den Faszien: Sie reagieren auf Stress und Ängste und ziehen sich zusammen, werden härter und weniger flexibel.
Mit dem historischen Erbe der Methoden der Thai Yoga Massage können wir wohltuend an Körper, den Faszien und gleichzeitig Nervensystem arbeiten. Die westlichen Prinzipien der Osteopathie werden in die Massage integriert und es entsteht Osteothai. Die kreative und wirkungsvolle Behandlungsform verbindet Ost und West:
Die empfangende Person wird angekleidet auf einem Futon auf dem Boden behandelt. Die passiven, tiefen Dehnungen der Thai Massage "wringen" die Faszien aus und sorgen dafür, dass sie sich regenerieren können. Dynamische Techniken beleben die Strukturen und lockern sie auf. Die Präzision und Sanftheit der Osteopathie lösen Spannungen und verbessern die Mobilität.
Florian Fertl gibt auf Wunsch Einzelunterricht in Yin Yoga oder Hatha Yoga. Die ersten Stunden sollten in Präsenz (in der Maxvorstadt oder bei Ihnen zuhause in München) stattfinden. Ab einem Grundwissen und miteinander erworbener Sicherheit kann es auf Wunsch auch Online per Zoom weitergehen.
Das Honorar beträgt 90 € pro 90 Minuten - egal, ob Massage oder Yoga. Anfragen gerne über [email protected]
Christine Trompka bietet Techniken der Emotionsregulation, Reorientierung und Entspannung an. Themen können der eigene Umgang mit Geschlechtsdysphorie oder Unsicherheiten in Bezug auf die eigene Sexualität, Körperschemastörungen oder das "Abtauchen" des eigenen Körpers als Traumafolge sein. Auch Alexithymie (Blindheit gegenüber den eigenen Gefühlen) kann mit Körperarbeit begegnet werden. Sie übt Alltagstechniken, wie das Pendeln zwischen verschiedenen Perspektiven und Erlebenszuständen, Umgang mit Dissoziationen und Atemtechniken, die die Kontrolle über das eigene Selbst zurückgeben können.
Vielleicht ist das Wissen, was sich ihr Körper wünscht, bereits zum Greifen nah. Wir begleiten Sie auf einem geschützten Weg dorthin und halten Sie geborgen.
